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DAS HEIZUNGSGESETZ, EIN KOMMUNIKATIVES DESASTER

#Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle in allen Aspekten unseres Lebens, sei es in persönlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz oder in der #Politik. Die Art und Weise, wie Informationen vermittelt werden, kann den Erfolg oder Misserfolg einer Idee, eines Konzepts oder sogar eines Gesetzes bestimmen. In diesem Blogbeitrag möchten wir uns mit dem Heizungsgesetz auseinandersetzen und diskutieren, warum es als ein kommunikatives Desaster angesehen werden kann.


Was ist das #Heizungsgesetz? Das Heizungsgesetz ist eine Maßnahme, die darauf abzielt, den Energieverbrauch von Heizungsanlagen in Wohngebäuden zu reduzieren und somit einen Beitrag zum #Klimaschutz zu leisten. Es sieht vor, dass alte, ineffiziente Heizungen durch energieeffiziente Modelle ersetzt werden müssen. Obwohl das Ziel des Gesetzes zweifellos lobenswert ist, gibt es eine Reihe von Aspekten, die als kommunikatives Desaster betrachtet werden können.


Mangelnde Klarheit und #Transparenz: Ein grundlegendes Problem des Heizungsgesetzes liegt in seiner mangelnden Klarheit und Transparenz. Die Sprache und Terminologie, die in dem Gesetz verwendet wird, sind oft komplex und schwer verständlich für den:die Durchschnittsbürger:in. Dies führt zu Verwirrung und Missverständnissen, da viele Menschen nicht genau wissen, welche Anforderungen an sie gestellt werden und wie sie diese erfüllen können. Eine klare und verständliche Kommunikation hätte dazu beitragen können, dass die Menschen das Gesetz besser verstehen und effektiver umsetzen können.


Fehlende Kommunikation über Vorteile und #Anreize: Ein weiteres kommunikatives Versäumnis des Heizungsgesetzes besteht darin, dass nicht ausreichend über die Vorteile und Anreize kommuniziert wurde, die mit der Umsetzung einhergehen. Die meisten Menschen sind eher motiviert, Maßnahmen zu ergreifen, wenn sie die Vorteile für sich selbst erkennen. Durch eine bessere Kommunikation über die Kosteneinsparungen, den Komfortgewinn und die positiven Auswirkungen auf die Umwelt hätten die Menschen möglicherweise eher bereitwillig in energieeffiziente Heizungsanlagen investiert.


Fehlender #Dialog und Einbeziehung der Bürger:innen: Ein weiterer Kritikpunkt am Heizungsgesetz ist der Mangel an Dialog und Einbeziehung der Bürger:innen in den Entscheidungsprozess. Die Menschen fühlen sich oft von oben herab behandelt, wenn Gesetze erlassen werden, ohne ihre Meinungen und Bedenken zu berücksichtigen. Eine bessere Kommunikation hätte bedeutet, die Bürger in den Prozess einzubeziehen, ihre Meinungen anzuhören und mögliche Ängste und Sorgen zu adressieren. Dies hätte zu einer größeren #Akzeptanz und Zusammenarbeit geführt.


Fazit: Das Heizungsgesetz kann zweifellos als kommunikatives Desaster betrachtet werden. Gute Dialogarbeit im Vorfeld hätte hier das schlimmste verhindert. Hoffen wir mal darauf, dass es die Politik beim nächsten Gesetzesvorhaben besser hinbekommt.






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1 Comment


Hanspeter Lanz
Hanspeter Lanz
Jun 20, 2023

Nicht das Gesetz selbst, sondern die Kommunikation kann sicherlich als nicht professionell bewertet werden, aber als Desaster - das finde ich etwas stark, denn ein Desaster ist ja schon irgendwie ein schreckliches Unglück. Aber das ist nicht der Hauptpunkt, den ich anders sehe:

Die Idee des Dialogs und der Einbeziehung der Bürger finde ich hier - wie sonst in der Gesetzgebung - übertrieben, denn in der Demokratie findet er im Parlament statt - schließlich (und hier zum Glück) sind wir ja nicht in der Schweiz, wo das Volk diese Vorlage vermutlich ablehnen würde.

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